Kitesurf ist ein wunderbarer, extremer aber
einfacher Sport. Das Kiten kann sehr gefährlich sein,
wenn man Fehler macht. Die Anfänger sollten sich darum unbedingt einer
diplomierten Kiteschule anvertrauen, um alles über
die Sicherheit und Regeln des Kitesports zu erfahren.
Der erste Kurs (K1) lernt einem alles über die Sicherheit am Strand, im Wasser
bis zum Wasserstart.
Die fortgeschrittenen Kurse (K2 + K3) ermöglichen einem die ersten Meter zu kiten oder den eigenen Stil zu verbessern. (Sprunge,
Richtung wechseln...)
Wenn man einen Spot
wählt, muss man sicher sein, dass alle Sicherheitsparameter erfüllt sind, wie
zum Beispiel keine Hindernisse im Lee bis 50/60 Meter.
Man muss sich erkundigen, ob das Kiten nicht verboten
oder reglementiert ist.
Respektiert immer die Sicherheitsregeln!!
Es gibt zwei Kitesurf Typen:

Die neutrale Zone (Rucken zum Wind) fangt über dem Kopf (Zenith) an und endet seitlich rechts
und links.
Wenn man einen kleineren Kite benutzt und es wenig
Wind hat, wird die neutrale Zone breiter, bei einem gröâeren
Kite und gleichen Windbedingungen wird die neutrale
Zone enger.
Die neutrale Zone benutzt man am Strand, (Landen, Starten, Herumlaufen....)
oder im Wasser, um sich auf den Start vorzubereiten.
Die Power Zone (Flacheninhalt in weiâ auf der Zeichnung) braucht man, um zu kiten. In der Powerzone hat der Kite
Kraft und bringt uns nach rechts oder links.
Um den richtigen Kite
auszuwählen, muss man auf drei wichtige Punkte achten:
Einem Anfänger wird
empfohlen immer einen kleineren Kite zu benutzen.
Auf der folgenden Tabelle findet man die Grössen der Kites, die man benutzen sollte, wenn man ein mittleres
Niveau und ein Gewicht von
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Windstärke |
Grösse |
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8 Knoten |
18/20 Meter |
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10/14 Knoten |
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14/18 Knoten |
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18/24 Knoten |
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24/28 Knoten |
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28/32 Knoten |
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32/38 Knoten |
4/6 Meter |
MATERIALVORBEREITUNG
Wenn man sein Material
vorbereitet, muss man sich Zeit nehmen, weil ein Montagefehler gefährlich sein
kann. (Kite fliegt nicht richtig)
Als erstes muss man die Leinen gut voneinander trennen. Backlines
auâen und Frontlines
zwischen die Beine. Die Leinen dürfen keine Knoten haben. Bruchgefahr. Die rote
Leine ist normalerweise immer links.
Aufblasen des Kites. Zum Aufblasen steht man Rucken
zum Wind und der Kite ist im Lee. Nicht zu fest
aufblasen, Explosionsgefahr. Den Kite umdrehen, Leading Edge Richtung Wind, Sand drauf, um zu vermeiden,
dass der Kite wegfliegt. Den Kite
nie unbeaufsichtigt herumliegen lassen. Die Leinen nur an den Kite anmachen, wenn man bereit ist ins Wasser zu gehen.
Solange man am Strand ist, ist es besser die Leinen immer frei herumliegen zu
lassen.
Die zentrale Leinen (Frontlines) werden an der Leading edge angemacht. Die
seitliche Leinen (Backlines) werden an der
Hinterseite des Kites angemacht.
Normalerweise ist es
immer besser eine oder mehrere Personen mitzunehmen.
Es ist sehr wichtig dieser Person beizubringen, wie man den Kite
startet und landet.
Die Person, die den Kite startet, steht immer in der
neutralen Zone. Den Kite immer Richtung Wasser
starten. Bei einem heftigen Windstoss bringt dich der Kite
ins Wasser. Den Kite nie in der Nahe von Hindernissen
starten. Kite ausschlieâlich
in der neutralen Zone halten. Nie die Powerzone am Strand benutzen. Nur mit
Handzeichen kommunizieren.
Wie jeder Segelsport ist es auch mit dem Kitesurf möglich in 4 basic
Richtungen zu fahren.

Als Anfänger ist es sehr schwierig aufzukreuzen.
Einige Vorschlage: